Sound of Speed Ansichten 1.259 / Bewertung 4.00

Es ist ein schmaler Weg, der den Hügel hinauf führt, nur 1,6 Kilometer lang. Und es gibt nur zwei richtige Kurven. Trotzdem gilt die Strecke als eine der spektakulärsten in der internationalen Motorsport-Szene. Es ist nämlich das Sträßchen hinauf zu Goodwood House, dem Stammsitz des Earl of March in der englischen Grafschaft West Sussex. Hier herauf donnern alljährlich im Sommer die spektakulärsten, lautesten, seltensten und exklusivsten Rennwagen des Planeten – beim "Festival of Speed", zu dem der Earl die Crème de la Crème des Rennsports lädt. Die Prominenz strömt herbei, und mit ihr rund hunderttausend schaulustige PS-Fans.

Seit 1993 findet das "Festival of Speed" regelmäßig statt. Das erste Rennen überhaupt auf der kurzen Bergpiste fand im Jahr 1936 statt, als der Rennfahrer Frederick Gordon-Lennox, Duke of Richmond und Opa des derzeitigen Earl of March, eine private Raserei auf seinem Grundstück veranstaltete.

Der motorsportverrückte Enkel nahm die Tradition wieder auf, und inzwischen hat sich das Vollgas-Fest zur illustren PS-Pary entwickelt. In diesem Jahr folgten allein sechs aktuelle Formel-1-Teams der Einladung nach Goodwood. Und die Altstars sind ohnehin fast ausnahmslos am Start – von Emerson Fittipaldi bis Mikka Häkkinen, von Sir Stirling Moss bis Rauno Aaltonen.

MOTOSOUND war ebenfalls dabei. Logisch, dass dabei allerlei außergewöhnlich Sounds anfielen – aufgenommen am Rande der mit dicken Strohballen abgegrenzten Rennstrecke. Es herrscht ein infernalischer Lärm beim Goodwood Festival of Speed. Man könnte aber auch sagen, dass es für ein motorsportlich interessiertes Gehör kaum feinere Klänge gibt. Gentlemen, let's go!

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