125 Jahre Automobil Ansichten 1.358 / Bewertung 3.50

Der Vater von Karl Benz war Lokomotivführer, Karl Benz selbst arbeitete zeitweise in der Lokomotivenfabrik Karlsruhe. Abends aber brütete der 1844 geborene Tüftler über einer ganz anderen Idee. "Ich wollte die Lokomotive aus ihrer Zwangsläufigkeit befreien", schrieb er in seinen Lebenserinnerungen. "Sie sollte nicht mehr gebunden sein an die eiserne Linie der Schiene, an den starren Schienenstrang." 1886 war Benz am Ziel. Der dreirädrige Benz-Patent-Motorwagen war fertig, und mit ihm knatterte der Erfinder durch Mannheim, was dort erhebliche Aufmerksamkeit erregte. Rund 130 Kilometer entfernt, in Cannstatt, bauten nahezu zeitgleich Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach einen vierrädrigen Wagen, der ebenfalls von einem Benzinmotor angetrieben wurde. Was dann folgte, war die zunächst noch stotternde, aber dennoch stetige Entwicklung, die in den vergangenen 125 Jahren zu dem führte, was wir heute Massenmotorisierung nennen. Das Auto selbst wird sich in den kommenden Jahren vermutlich drastisch verändern – Mercedes etwa spricht bereits von "der zweiten Erfindung des Automobils", die akutell im Gang sei. In der Zwischenzeit bringt MOTOSOUND noch einmal Motorsounds aus der Frühzeit des Autos zu Gehör. Warum Zeitgenossen damals von "lärmenden Knatterkisten" sprachen, erschließt sich bei den Soundbeispielen von selbst.

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